Sonnenuntergang am See

An einem Montagabend fuhren wir recht spontan zum Fotografieren nach Moritzburg. Die Chancen für einen schönen Sonnenuntergang waren auf den ersten Blick nicht sehr gut. Einige größere Wolkenformationen, die an sich schon atemberaubend waren, versperrten den direkten Blick auf die Sonne. Doch in Richtung Horizont wurde die Sicht freier. Deshalb hofften wir auf unser Glück, dass die untergehende Sonne die Wolken anstrahlt, sodass sie zu leuchten beginnen. Da wir das Schloss Moritzburg in letzter Zeit schon mehrmals in Szene setzten, suchten wir andere Spots.

Nach kurzer Absprache zog es uns an den Frauenteich. Dieser liegt idyllisch in einem kleinen Waldstück am Rande von Moritzburg. Auf dem Weg zum See konnten wir einige Male das erhoffte Spektakel am Himmel beobachten. Die Sonnenstrahlen schienen hinter den Wolken hervor und so entstand ein sehr imposanter Himmel. Diesen mussten wir, bei einem kurzen und hektischen Zwischenstopp am Schloss Moritzburg, unbedingt festhalten. Als wir am See ankamen, fielen die letzten Sonnenstrahlen auf das Wasser herab. Die Sonne schien in einem satten rot, vollkommen frei über dem Horizont. Sofort begann die Suche nach den besten Standorten. Marco positionierte sich direkt an einem umgefallenen Baum, der ins Wasser ragte. Durch die Reflexion der untergehenden Sonne auf dem Baumstamm bekam das Bild eine wundervolle Bildstimmung. Georg wechselte indes mehrmals den Standort um möglichst viel von dem Sonnenuntergang festzuhalten. Nach gut einer Stunde fuhren wir glücklich und zufrieden wieder nach Hause, um uns die Bilder auf dem heimischen Rechner anzuschauen und zu bearbeiten. Die Tour war für uns ein voller Erfolg.

 

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