Der Leuchtturm im Sonnenaufgang

An einem recht kühlen Samstagmorgen gegen 03:30 Uhr machten wir uns auf in Richtung Moritzburg. Neben einer heißen Kanne Tee und warmer Kleidung hatten wir auch das ganze Auto voller Kameraequipment. Als wir kurz vor 4 Uhr am Morgen ankamen, zeigte sich der Moritzburger Leuchtturm noch sehr unspektakulär. Also schauten wir erst einmal, wie wir den Sonnenaufgang am besten in Szene setzen könnten. Der Leuchtturm in Moritzburg befindet sich unweit des Fasanenschlösschens und ist der einzige sächsische Binnenleuchtturm. 

Erbaut wurde er im späten 18. Jahrhundert als Kulisse für nachgestellte Seeschlachten. Er ist der Einzige für diesen Zweck gebaute Leuchtturm und gleichzeitig einer der ältesten Binnenleuchttürme in Deutschland. Er ist circa 22 Meter hoch und steht am westlichen Ufer des niederen Großteichs. Nach kurzer Zeit war uns klar, dass es nur einen richtigen Standpunkt für uns gab. Der Leuchtturm steht am Ende einer halbrunden, etwa 50 Meter langen Mole und hat einen für die Theatervorführungen erbauten, kleinen Hafen. Am Beginn der Mole positionierten wir unsere Kameras und richteten sie so aus, dass die Sonne direkt neben dem Leuchtturm zum Vorschein kommen sollte. Als das gegen 04:45 Uhr dann endlich passieren sollte, entstand völlig aus dem Nichts, eine große Nebelwand. Bevor diese aber jeglichen Blick auf das maritime Bauwerk nahm, betätigten wir die Auslöser und hofften, dass uns trotz alledem ein paar gute Aufnahmen gelungen waren. Als wir dann gegen 06.00 Uhr am Morgen wieder daheim eintrafen, lag eine große Dunstglocke über der ganzen Stadt. Wir setzten uns also vor den Rechner und sahen uns die Bilder an. Das hier gezeigte Bild fiel uns zuerst ins Auge, und wir entschieden uns, es noch ein klein wenig zu bearbeiten und es euch hier zu präsentieren. Wir freuen uns schon auf die nächsten Fototouren nach Moritzburg und sind auch sicher, dass uns der Nebel nicht wieder einen Strich durch die Rechnung machen wird.

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