Baltic Sea

 

Am Karfreitag, gegen 8 Uhr, startete Georg in Begleitung seiner Freundin auf ein Kurztrip in Richtung Ostsee. Nach einer anstrengenden Fahrt, die leider durch die vielen Fahrzeuge mit dem einem oder anderem Stau gespickt war, trafen wir gegen 13 Uhr an unserem Wohnort ein. Das kleine Örtchen Nienhagen liegt direkt an der Ostsee und unsere Wohnung sollte laut Anzeigebilder ziemlich modern eingerichtet sein. Vor einigen Jahren war Georg schon einmal in Nienhagen und konnte so den Vergleich zu damals ziehen. Er erkannte sehr viele Veränderungen in dem idyllischen Örtchen. Überall wurden die Häuser neu saniert und ein kleiner Hauch von Luxus fegte durch die Straßen. Alles in allem ein sehr schönes Plätzchen zum Entspannen für die nächsten Tage. Nach dem die Ferienwohnung eingerichtet war, zog es Ihn natürlich sofort zum Strand. Er wollten die Wellen sehen und hören. Ein erfahrener Fotograf wie Georg vergisst bei einer solchen Gelegenheit natürlich nicht seine geliebte Kamera. Natürlich gab es auch passend dazu eine genaue Bildidee in seinem Kopf.

Er wollte die Wellenbrecher mittig im Bild positionieren, wodurch sie eine natürlich Führungslinie bilden. Eigentlich wollte er mittel eines ND 1000 Filters die Wellen völlig glatt ziehen, aber was dann auf dem Bildschirm der Kamera erschien, gefiel Georg nicht so recht. Also wurde der Filter wieder abgeschraubt und er kramte den Verlaufsfilter aus dem Rucksack. Mit diesem konnte er den Himmel abdunkeln und gleichzeitig etwas mehr Kontrast hinein bringen. Bei einer Belichtungszeit von 1/30 Sekunden ergab sich dann das beste Bild nach Georgs Geschmack. Nach diesem und einigen anderen Fotos war dann aber für diesen Abend Schluss. Zufrieden lief er die rund 150 Meter bis zu seiner Ferienwohnung, zog sich um und fuhmit seiner Freundin gemeinsam Abendessen. Der nächste Morgen begann mit einem gemütlichen Frühstück zu zweit. Für die kommenden Stunden wurde eine Sturmwarnung heraus gegeben. Georg wollte die ganze Zeit schon einmal die raue und stürmische Ostsee fotografieren. Diese Möglichkeit schien sich jetzt zu ergeben. Gegen 11 Uhr fuhr er in Richtung Warnemünde, um dort am Strand die gewünschten Fotos zu schießen. Nach längerer Parkplatzsuche stand er dann auch endlich am Strand. Es war ein wunderschönes Schauspiel, die hohen Wellen auf den Strand peitschen zu sehen. Schnell baute er die Kamera auf und fing an, bei immer wieder wechselnden Bedingungen, zu fotografieren. Das Wetter wechselte fast minütlich zwischen Regen, Schnee und Sonne hin und her. Dafür bildeten sich am Horizont aber wunderschöne Wolkenformationen. Es stellte sich heraus, dass das Fotografieren bei den Bedingungen nicht ganz so leicht ist wie gedacht :). Ständig musste das Objektiv oder der Verlaufsfilter vom Wasser befreit werden und auch der kalte Wind lies das Ganze mehr wie eine Fototour in einer Kühlkammer erscheinen. Nach gut einer Stunde flüchtete er in ein Cafe, um sich erst einmal aufzuwärmen. Danach spazierte er noch etwas durch das schöne Örtchen und besuchte die beiden Leuchttürme. Gegen 17 Uhr verließ er Warnemünde und fuhr wieder in die Unterkunft. Da sich am Abend ein schöner Sonnenuntergang ankündigte, spazierte er noch einmal kurz zum Strand, um das Farbenspiel festzuhalten. Es trafen immer noch sehr große Wellen auf den Strand, die dem Bild einen besonderen Touch verliehen. Danach war der Tag in puncto Fotografie beendet. Am Sonntag ging es ohne Kamera nach Kühlungsborn und Heiligendamm. Am Abend zog es ihn aber noch mal an den Strand, um das eine oder andere Foto zu schießen. Er  nutzte Steine und angeschwemmte Äste, um eine schöne Bildkomposition zu erreichen. Nachdem die Fotos im Kasten waren, bereiteten er sich langsam auf die Rückfahrt vor und freut usich schon auf den nächsten Besuch. ;)

 

 

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